Seit 1975 bringt die Aktion Hoffnung in Laupheim Menschen zusammen, die konkret helfen wollen. Aus einer kleinen Initiative hat sich ein tragfähiges Netzwerk entwickelt, das über Jahrzehnte hinweg Familien, Senioren und Alleinerziehende unterstützt. Was die Aktion Hoffnung so besonders macht, ist die Verbindung von Beständigkeit und praktischer Hilfe: Hier geht es nicht um große Worte, sondern um Pakete, Kleidung, Möbel und direkte Unterstützung, die dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Für viele Empfänger bedeutet das mehr als materielle Hilfe – es ist ein Zeichen, dass sie gesehen werden und nicht alleine sind.

Praktisches Handeln statt leere Versprechen

Aktion Hoffnung steht für konkrete Maßnahmen. Ehrenamtliche sammeln Sachspenden, sortieren sie und organisieren die Auslieferung. Kinder erhalten Zugang zu Bildungsangeboten, Seniorinnen und Senioren bekommen Unterstützung im Alltag, und Familien in schwierigen Lebenslagen erhalten dringend benötigte Güter.

Dieses Engagement zeigt, dass Hilfe dann wirksam ist, wenn sie kontinuierlich und zuverlässig bereitgestellt wird. Die Aktion Hoffnung schafft Strukturen, die über kurzfristige Hilfe hinausgehen und langfristig Wirkung entfalten.

Die Rolle der Kolpingfamilie Tettnang

Ein besonderer Partner der Aktion Hoffnung ist die Kolpingfamilie Tettnang. Ihre Mitglieder bringen logistische Unterstützung, Freiwillige und Know-how ein. Sie helfen beim Transport der Spenden, bei der Sortierung und bei der Ausgabe vor Ort. Diese Zusammenarbeit zeigt, dass Solidarität über regionale Grenzen hinweg funktioniert.

Die Bilanz nach 50 Jahren ist beeindruckend: Hunderte von Menschen profitieren jedes Jahr direkt von den Projekten. Familien können dringend benötigte Kleidung und Möbel nutzen, Kinder werden in ihrer schulischen Entwicklung unterstützt, Senioren erfahren Aufmerksamkeit und Begleitung. Die Aktion Hoffnung zeigt, dass soziales Engagement greifbar und konkret sein kann, wenn es organisiert und getragen von Menschen ist, die Verantwortung übernehmen.

Blick in die Zukunft

Das Jubiläum ist nicht nur ein Anlass zum Feiern, sondern auch eine Erinnerung daran, dass Hilfe kontinuierlich gebraucht wird. Die Aktion Hoffnung setzt darauf, ihre Arbeit fortzuführen, neue Unterstützer zu gewinnen und bestehende Partnerschaften wie mit der Kolpingfamilie Tettnang zu vertiefen.

Denn Hilfe hört nicht auf, nur weil ein Jubiläum gefeiert wird – im Gegenteil: Sie braucht Kontinuität, Engagement und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.